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		<title>Interview mit Hannes Seidl und Daniel Kötter</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 12:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>constanzeheidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Gastkünstler im Gespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Komponist Hannes Seidl und der Regisseur und Videokünstler Daniel Kötter arbeiten seit mehreren Jahren als Künstlerduo an der Realisierung<a class="moretag" href="http://blog.zkm.de/blog/dialog/interview-mit-hannes-seidl-und-daniel-kotter/"> ... </a></p><p>The post <a href="http://blog.zkm.de/blog/dialog/interview-mit-hannes-seidl-und-daniel-kotter/">Interview mit Hannes Seidl und Daniel Kötter</a> appeared first on <a href="http://blog.zkm.de">ZKM</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Komponist Hannes Seidl und der Regisseur und Videokünstler Daniel Kötter arbeiten seit mehreren Jahren als Künstlerduo an der Realisierung außergewöhnlicher Musiktheaterproduktionen. Arbeiten wie <span style="color: #800000;"><a href="http://www.danielkoetter.de/projekte/freizeitspektakel" target="_blank"><span style="color: #800000;">Freizeitspektakel</span></a></span> (2010) oder <span style="color: #800000;"><a href="http://www.danielkoetter.de/projekte/treppe" target="_blank"><span style="color: #800000;">Treppe</span></a> </span>(2011) sind facettenreiche Projekte, die irgendwo zwischen Installation, Musiktheater und Performance stehen. Auch die aktuellste Zusammenarbeit „Fernorchester“ entzieht sich den Genrezuweisungen. Es entstand als Auftragsarbeit von <span style="color: #800000;"><a href="http://www.hellerau.org/spielplan/tonlagen2012/fernorchester/" target="_blank"><span style="color: #800000;">HELLERAU</span></a></span> – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und wurde dort im Oktober beim TonLagen Festival uraufgeführt.  In den Studios des <span style="color: #800000;"><a href="http://on1.zkm.de/zkm/Musik/aktuell" target="_blank"><span style="color: #800000;">ZKM | Institut für Musik und Akustik</span></a> </span>arbeiteten die Künstler an der Synchronisation des mehrkanaligen Tonmaterials mit dem Bildmaterial für „Fernorchester“, eine intensive und zeitraubende Tätigkeit. Das Stück ist eine Auseinandersetzung mit den Bedingungen für die Entstehung von Musik und entwickelt seine eigene Gestalt aus seinem eigenen Entstehungsprozess heraus.</p>
<p><strong>Seidl: </strong>„Der Prozess ist das Stück. Seit Januar 2012 haben wir fünf Musiker des Ensemble Mosaik intensiv begleitet und uns alle sechs Wochen zu neuen Sessions getroffen. Es begann mit Interviews mit den einzelnen Instrumentalisten, in denen sie vor der Kamera zu ihrer Art des Musikübens, zur Situation der Einstudierung von Musik überhaupt, befragt wurden. Darüber hinaus wurden die Musiker gebeten, ihren „Arbeitsplatz“ – also ein Notenpult, einen Stuhl und ihr Instrument – aufzubauen.  Den Mitschnitt dieses Aufbaus habe ich dann transkribiert und diese Noten sechs Wochen später den Musikern präsentiert. Der Probenprozess dieser Noten wurde dann wieder gefilmt, was wieder transkribiert wurde und so zu neuen Noten führte undsoweiter. Das Feedback der Musiker aus diesen Probenarbeiten floss ebenso in die Weiterentwicklung der Musik ein.“ Diese Bewegung und Ausfächerung wird auch für die Inszenierung des Stückes umgesetzt. Aus Stille und Interviewfragmenten auf einem einzelnen Monitor entwickelt sich nach und nach das Gesamtstück und wird immer dichter und komplexer. Über gut eine Stunde hinweg entfaltet sich „Fernorchester“ – von der quasi-dokumentarischen Installation hin zu einer Kammer-Installation mit Live-Instrumentalisten, die in einem Environment aus mehrkanaligen Audioeinspielungen mit zwanzig Bildschirmen agieren.  In den Zwischenschritten der Entfaltung des Stückes zoomt Daniel Kötters Kamera immer weiter aus. Zu beginn sieht man lediglich die Oberkörper der Musiker, dann den ganzen Raum und schließlich das Haus, in dem geprobt wird von außen inclusiven einem angrenzenden Bolzplatz, auf dem Jugendliche trainieren.</p>
<p style="text-align: right;"><a href="javascript:;" onclick="javascript:scrollTo(0,0);" class="jode_jump_to_top">Zurück zum Anfang</a></p>
<p><strong>Daniel Kötter:</strong> „Wir haben die Entwicklung von Klang und Raum bewusst gegenläufig gestaltet. Während die Kamera einen immer größeren Ausschnitt der räumlichen Situation erfasst wird die Komposition immer präziser, das Stück rückt sozusagen immer näher an seine entgültige Form heran. In der Komposition tauchen aber natürlich auch die Geräusche des Fußballplatzes auf, Gewitterkrach oder der Klang einer Kapelle von Guggenmusikern, die um die Baracke des Probenraums marschiert ist.“ Das Stück „Fernorchester“ spielt also mit Fragen von Einflüssen und Bedingungen für das Entstehen von Musik und findet in seinem inneren Aufbau eine Entsprechung der Problemstellung für zeitgenössisches Musizieren. In diesem Zusammenspiel sieht Hannes Seidl die besondere Qualität von „Fernorchester“.</p>
<p><strong>Seidl:</strong> “Wir fanden es spannend, uns mit der Beziehung der Bewegungsverläufe von Ton und Bild zu befassen. Auch die Zusammenhänge aufzubrechen und sich der Eigendynamik des Stückes hinzugeben. Dies passiert meiner Meinung nach zu selten, gerade auch in konzeptionellen Werken des aktuellen Musiktheaters. Mich hat die Frage geleitet: Wie kann ich mir für das Komponieren Regeln setzen und es trotzdem schaffen, diese dann aus der Entwicklung des Stückes selbst heraus quasi zu erweitern.“</p>
<p style="text-align: right;"><em>Interview &amp; Text: Till Kniola</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über die Künstler:</strong></p>
<p><strong>Hannes Seidl</strong> (*1977) studierte Komposition bei Nicolaus A. Huber, Th. Neuhaus und Beat Furrer. Seine Musik wurde international auf renommierten Festivals mit Ensembles wie den Neuen Vocalsolisten, Ensemble Modern, Klangforum Wien oder dem HR Sinfonieorchester aufgeführt. Seine elektronischen Arbeiten entstanden u. a. am IRCAM, im ZKM und im IEM. 2002 gründete er zusammen mit Maximilian Marcoll das Elektronikduo dis.playce mit dem er regelmäßig auftritt. Seit 2008 arbeitet er regelmäßig mit dem Videokünstler Daniel Kötter zusammen.  Er ist Mitglied des Künstlerkollektivs stock11. Hannes Seidl lebt in Frankfurt a. M.<br />
<span style="color: #800000;"><a href="http://hannesseidl.de" target="_blank"><span style="color: #800000;">www.hannesseidl.de</span></a></span><br />
<span style="color: #800000;"><a href="http://stock11.de" target="_blank"><span style="color: #800000;">www.stock11.de</span></a></span></p>
<p><strong>Daniel Kötter</strong> (*1975) ist ein Regisseur, Filmemacher und Videokünstler mit  besonderem Interesse an Mehrkanal-Video-Installationen und alternativen Konzert-Formaten. Es geht ihm um das Verständnis der Rolle von Bildern, Institutionen und der künstlerischen Praxis im Allgemeinen. Ein Schwerpunkt liegt für ihn auf der Zusammenarbeit mit Komponisten und Choreographen (u.a. Hannes Seidl, Constanze Fischbeck). Seine Arbeiten wurden auf zahlreichen internationalen Film- und Videokunstfestivals, in Galerien, Theatern und Konzerthäusern in Europa, USA, Kanada, Mexiko und Nigeria gezeigt. Daniel Kötter lebt und arbeitet in Berlin.<br />
<span style="color: #800000;"><a href="http://danielkoetter.de" target="_blank"><span style="color: #800000;">www.danielkoetter.de</span></a></span></p>
<p style="text-align: right;"><a href="javascript:;" onclick="javascript:scrollTo(0,0);" class="jode_jump_to_top">Zurück zum Anfang</a></p>
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		<title>Im Gedenken an Channa Horwitz (1932–2013)</title>
		<link>http://blog.zkm.de/blog/einblick/im-gedenken-channa-horwitz-1932-2013/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 09:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>verenanoack</dc:creator>
				<category><![CDATA[einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>„Ich habe mich entschieden, meine Wahlmöglichkeiten auf die Notation von Bewegung einzuschränken. Auf diese Weise konnte ich mehr Erfahrungen sammeln.<a class="moretag" href="http://blog.zkm.de/blog/einblick/im-gedenken-channa-horwitz-1932-2013/"> ... </a></p><p>The post <a href="http://blog.zkm.de/blog/einblick/im-gedenken-channa-horwitz-1932-2013/">Im Gedenken an Channa Horwitz (1932–2013)</a> appeared first on <a href="http://blog.zkm.de">ZKM</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Ich habe mich entschieden, meine Wahlmöglichkeiten auf die Notation von Bewegung einzuschränken. Auf diese Weise konnte ich mehr Erfahrungen sammeln. (&#8230;) wenn Sie zu viele Wahlmöglichkeiten haben, können Sie keine Freiheit erfahren. Doch wenn Sie Ihre Wahlmöglichkeiten einschränken, können Sie Freiheit erfahren&#8221;,</em></p>
<p>stellte Channa Horwitz in einem Künstlergespräch am 18. März 2012 im Rahmen der Ausstellung „<span style="color: #800000;"><a href="http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$7852" target="_blank"><span style="color: #800000;">Moments. Eine Geschichte der Performance in 10 Akten</span></a></span>“ im ZKM | Museum für Neue Kunst fest.</p>
<p>Die 1932 in Los Angeles geborene Konzept- und Performancekünstlerin entwickelte seit Anfang der 1960er-Jahre minimalistische, grafische Notationssysteme, die es ihr ermöglichten, Zeit, Rhythmus und Bewegung in unzähligen Variationen zu visualisieren. Am 29. April 2013 ist Channa Horwitz im Alter von 80 Jahren in Santa Monica, Kalifornien, gestorben.</p>
<p>Von 1950 bis 1952 studierte Channa Horwitz an der Art Center School of Design in Pasadena und von 1960 bis 1963 an der California State University in Northridge. 1972 erlangte sie den Bachelor of Fine Arts am California Institute of the Arts, wo sie unter anderem zu Allan Kaprow Kontakt hatte. Channa Horwitz erforschte in ihren Werken die Grenzen zwischen Kunst, Mathematik und Wissenschaft. Seit 1968 schuf Channa Horwitz komplexe kinetische Skulpturen sowie ausgehend vom Prinzip der deduktiven Logik ein grafisches Notationssystem, das sie <em>Sonakinatography</em> nannte. Die so entstandenen Kompositionen können als zeichnerische Diagramme, musikalische Partituren oder choreografische Notationen gelesen werden und bildeten die Grundlage für multimediale Performances. Sie selbst beschrieb <em>Sonakinatography</em> als visuelle Philosophie und als Sprache, die von allen Künsten verstanden werden kann. Die Struktur, die Horwitz allen ihren Werken zugrunde legte, verstand sie nicht als Begrenzung, sondern als Grundlage der Freiheit und des Potentials unendlicher Variation.</p>
<p>Im Frühjahr 2012 war Channa Horwitz für mehrere Tage zu Gast im ZKM als Teilnehmerin der international beachteten Ausstellung „<span style="color: #800000;"><a href="http://moments.zkm.de/" target="_blank"><span style="color: #800000;">Moments. Eine Geschichte der Performance in 10 Akten</span></a></span>“, bei der 10 Künstlerinnen aus der ersten Generation der Performance-Szene mit zahlreichen Werken präsentiert worden sind. Channa Horwitz wurde nach vielen Jahren, in denen sie zurückgezogen in Kalifornien lebte erstmals wieder in einem größeren Ausstellungskontext im ZKM präsentiert. Mit großer Anteilnahme haben wir nun von ihrem Tod erfahren.</p>
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		<title>Marcus Steinweg: Philosophische Diagrammatik</title>
		<link>http://blog.zkm.de/blog/einblick/marcus-steinweg-philosophische-diagrammatik/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 08:52:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>constanzeheidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Vortrag vom Donnerstag, den 11. April 2013 „Das Diagramm“, schreibt Deleuze in seinem Buch zu Francis Bacon, „ist zwar ein<a class="moretag" href="http://blog.zkm.de/blog/einblick/marcus-steinweg-philosophische-diagrammatik/"> ... </a></p><p>The post <a href="http://blog.zkm.de/blog/einblick/marcus-steinweg-philosophische-diagrammatik/">Marcus Steinweg: Philosophische Diagrammatik</a> appeared first on <a href="http://blog.zkm.de">ZKM</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vortrag vom Donnerstag, den 11. April 2013</strong></p>
<p><strong></strong><em>„Das Diagramm“, schreibt Deleuze in seinem Buch zu Francis Bacon, „ist zwar ein Chaos, aber auch der Keim von Ordnung [...].“</em></p>
<p>Der Philosoph und Künstler Marcus Steinweg war für einen<span style="color: #800000;"><a href="http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$8426" target="_blank"><span style="color: #800000;"> Vortrag im ZKM | Karlsruhe </span></a></span>zu Gast. Seine Arbeit fällt durch zahlreiche Vorträge, Ausstellungen und Projekte auf und er ist Mitherausgeber der Zeitschrift <em>Inaesthetics</em><em>. </em>Seit mehr als 10 Jahren zieht Steinweg für seine philosophische Arbeit Diagramme heran, in denen er versucht, Begriffskonstellationen darzustellen und Begriffe einander anzunähern. Bei dieser grafischen Darstellung kann das Diagramm die unterschiedlichsten Formen annehmen. Sein Diagramm <em>The Subject of Art</em> entstand 2011. Es beinhaltet verschiedenfarbig markierte Begriffe, Personen und selbstverfasste Texte, die durch verbindende Linien in Beziehung zueinander gesetzt werden.</p>
<p>Diese Linien sollen ein gedankliches Netz bilden, welches Steinwegs philosophische Position visualisiert. Daraus entsteht dann ein hochkomplexes und einen für manchen Betrachter auch chaotisch wirkendes Ordnungssystem.</p>
<p>Dabei geht es der Diagrammatik hauptsächlich um zwei Dinge: Komplexitätsdemonstration und Komplexitätsreduktion. Es gehört zur impliziten Gewalt der diagrammatischen Praxis, dass sie die Überkomplexität eines unübersichtlichen Sachverhalts mit Hilfe von Reduktion zu bändigen versucht. Für Marcus Steinweg ist es für die diagrammatische Praxis unerlässlich, statt ihre Gewaltsamkeit zu verbergen, sie mit auszustellen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Text: Sibylla Neer</em></p>
<p style="text-align: left;">Zur ausführlichen Version des Beitrag auf iTunesU &#8220;<span style="color: #800000;"><a href="https://itunes.apple.com/de/itunes-u/zkm-talks/id541885975" target="_blank"><span style="color: #800000;">Philosophische Diagrammatik</span></a></span>&#8220;.</p>
<p style="text-align: left;">__________________</p>
<p style="text-align: left;">Zitat: Gilles Deleuze <em>Francis Bacon. Logik der Sensation</em> aus dem Französischen übersetzt von Joseph Vogl. Wilhelm Fink Verlag, München 1995.</p>
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		<title>Kryptographie zum Anfassen</title>
		<link>http://blog.zkm.de/blog/ausblick/kryptologikum/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 10:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>constanzeheidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Kryptographie &#8211; Was ist das eigentlich? Diese Frage werden sich nicht wenige Menschen stellen, wenn sie das Wort zum ersten<a class="moretag" href="http://blog.zkm.de/blog/ausblick/kryptologikum/"> ... </a></p><p>The post <a href="http://blog.zkm.de/blog/ausblick/kryptologikum/">Kryptographie zum Anfassen</a> appeared first on <a href="http://blog.zkm.de">ZKM</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kryptographie &#8211; Was ist das eigentlich?</strong></p>
<p>Diese Frage werden sich nicht wenige Menschen stellen, wenn sie das Wort zum ersten Mal hören. Um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, initiierte Prof. Dr. Müller-Quade, Leiter des Instituts für Kryptographie und Sicherheit am Karlsruher Institut für Technologie, in Zusammenarbeit mit dem ZKM bereits vom 01.-03. Februar 2013 die Ausstellung „<span style="color: #800000;"><a href="http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$8291" target="_blank"><span style="color: #800000;">Kryptologikum</span></a></span>“. Anhand verschiedener Exponate zum Anfassen und Interagieren setzte sich die Ausstellung zum Ziel, den BesucherInnen das komplexe Feld der Kryptographie (Griechisch für „Geheimschrift“) näher zu bringen. Denn was nur Wenige wissen: Bereits die frühe Kryptographie legte den Grundstein für die modernesten Verschlüsselungstechniken von heute. Im Zeitalter der wachsenden Digitalisierung und Informationsweitergabe stellt sie nun einen wesentlichen Aspekt dar, um z. B. private Daten und informationstechnische Systeme gegen Manipulation zu schützen.</p>
<p>Mit historischen Exponaten, wie der „Enigma“ aus dem Jahre 1936, wurde das Funktionssystem einer Verschlüsselungsmaschine erläutert, welches die BesucherInnen im Anschluss an verschiedenen Stationen selbst ausprobieren konnten. So bot beispielsweise auch der „Münzwurf via Telefon“ schon früh einen Lösungsweg für eine schier unlösbare Aufgabe an: die zufällige und faire Entscheidungsfindung mittels Münzwurf. Nach mehreren eigenen Versuchen verstand Jeder, wie die Kryptologie in diesem Fall funktioniert und stellte fest, dass das zunächst so undurchdringliche Feld ebenjener letzten Endes gar nicht so kryptisch ist.</p>
<p>Die vielfachen, begeisterten &#8220;Aha-Effekte&#8221; unter den BesucherInnen nahmen sich die Veranstalter zum Anlass die Ausstellung nun im Rahmen des Karlsruher <a href="http://www.effekte-karlsruhe.de/programm/veranstaltungsuebersicht/detail/kryptologikum-kryptographie-begreifen-ausstellung-4/" target="_blank"><span style="color: #800000;">Effekte-Festivals</span> </a>vom 21.-30. Juni 2013 erneut im ZKM | Karlsruhe zu zeigen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Text: Johanna Schira</em></p>
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		<title>Teri Wehn Damisch im Gespräch mit Peter Weibel</title>
		<link>http://blog.zkm.de/blog/einblick/die-regisseurin-teri-wehn-damisch-im-gesprach-mit-peter-weibel/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 14:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>constanzeheidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>»In den letzten zehn Jahren hat sich der Dokumentarfilm als eigene Filmgattung zu unvorstellbaren Höhen entwickelt. [...] Eine der außergewöhnlichsten<a class="moretag" href="http://blog.zkm.de/blog/einblick/die-regisseurin-teri-wehn-damisch-im-gesprach-mit-peter-weibel/"> ... </a></p><p>The post <a href="http://blog.zkm.de/blog/einblick/die-regisseurin-teri-wehn-damisch-im-gesprach-mit-peter-weibel/">Teri Wehn Damisch im Gespräch mit Peter Weibel</a> appeared first on <a href="http://blog.zkm.de">ZKM</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>»In den letzten zehn Jahren hat sich der Dokumentarfilm als eigene Filmgattung zu unvorstellbaren Höhen entwickelt. [...] Eine der außergewöhnlichsten Personen dieser neuen Welle des Dokumentarfilms, die gleichzeitig zu ihren GründungspionierInnen gehört, ist Teri Wehn Damisch.«</em></p>
<p style="text-align: right;">Peter Weibel, Vorstand des ZKM | Karlsruhe</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit einer retrospektiven Auswahl an Kurz- und Dokumentarfilmen der französischen Filmschaffenden Teri Wehn Damisch widmete ihr das ZKM | Karlsruhe im Januar 2013 ein bisher einzigartiges, zweitägiges Filmprogramm. Seinen Höhepunkt fand das <span style="color: #000000;">Filmscreening</span> in der Weltpremiere des neuen Werkes der mehrfach mit internationalen Preisen bedachten  Regisseurin: »<em>Les Enfants Otages de Bergen-Belsen«</em> – ein Film, der die Verschleppung von Kindern in das Konzentrationslager Bergen-Belsen thematisiert.</p>
<p>Im Dialog mit Peter Weibel spricht die studierte Literaturwissenschaftlerin über ihren Beitrag zum Erfolg des Genres – vor allem im Bereich der Kunst- und Künstlerdokumentation – und erklärt, aus welchen Gründen auch historische Inhalte kreativ aufgearbeitet werden sollten, um ein dauerhaftes Dokument zu schaffen. Damisch bietet hier einen Einblick in ihre Arbeitsweise, anhand derer sie den Entstehungsprozess ihrer Filme näher erläutert.</p>
<p>Mit der Dokumentation »<em>Les Enfants Otages de Bergen-Belsen« </em>leistet sie nicht einen von vielen Beiträgen zum Holocaust, sondern hebt ihre Arbeit von anderen Filmen dieser Art ab: Aus zwei Kameras und einer Doppelprojektion baute sie ein Dispositiv auf, um die evokative Macht der unbewegten und bewegten Bilder zu nutzen. Damit konnte sie bei den Überlebenden Erinnerungen wecken, die ein gewöhnliches  Interview nicht zu Tage gefördert hätte. In diesem Zusammenhang kommen Peter Weibel und Teri Wehn Damisch auch auf die Bedeutung der <em>»mise en scène«</em>, der Inszenierung, für das Werk der Regisseurin zu sprechen und eruieren, ob und wie sich ihr Œuvre von den Arbeiten der Künstler des »Cinema direct« unterscheidet.</p>
<p align="right"><em>Text: Sarah Gröhbühl</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://blog.zkm.de/blog/einblick/die-regisseurin-teri-wehn-damisch-im-gesprach-mit-peter-weibel/">Teri Wehn Damisch im Gespräch mit Peter Weibel</a> appeared first on <a href="http://blog.zkm.de">ZKM</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Der AppArtAward in Peking</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 14:32:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>App Goes Art // Art Goes App Unter diesem Motto suchen das ZKM &#124; Karlsruhe, das Cyberforum e.V. und ihre<a class="moretag" href="http://blog.zkm.de/blog/ausblick/app-goes-art-art-goes-app-der-appartaward-beijing/"> ... </a></p><p>The post <a href="http://blog.zkm.de/blog/ausblick/app-goes-art-art-goes-app-der-appartaward-beijing/">Der AppArtAward in Peking</a> appeared first on <a href="http://blog.zkm.de">ZKM</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>App Goes Art // Art Goes App</strong></p>
<p>Unter diesem Motto suchen das ZKM | Karlsruhe, das Cyberforum e.V. und ihre Partner seit 2011 die besten Kunstwerke im App-Format. Prämiert werden avancierte, künstlerische Anwendungen, die sich durch einen hohen Grad an Innovation, Interaktivität und Kreativität auszeichnen.</p>
<p>Bereits zur Premiere des AppArtAwards wurde deutlich, dass der Wettbewerb auf großes internationales Interesse stößt. App-Produzenten aus 14 Nationen reichten ihre digitalen Kunstwerke bei uns ein.</p>
<p>Das weltweite Interesse an App Art sowie die Mobilität dieser Kunstform – verknappt könnte man sie als „Kunst to go“ bezeichnen – führten dieses Jahr zu der logischen Konsequenz den AppArtAward auf Reisen zu schicken. Seine erste Station: Beijing.</p>
<p><span style="color: #000000;">In Kooperation mit dem Goethe-Institut Beijing zeigte das ZKM in der chinesischen Metropole bis zum 17. März die Ausstellung „</span><a href="http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$8131" target="_blank"><span style="color: #800000;">AppArtAward 2011/2012: Highlights</span></a>“. Präsentiert wurden zwölf Arbeiten bestehend aus den Gewinner-Apps der letzten beiden Jahren sowie einer Auswahl der besten Einreichungen. Ort der Ausstellung war das Post Mountain, ein multifunktioneller Raum für aktuelle, künstlerische Positionen. Seine organische Form lieferte die perfekte Voraussetzung für die Präsentation der App-Kunstwerke. Der Raum befindet sich inmitten des Grand MOMA, einer Art Stadt in der Stadt. Neben Wohnungen und Büroräumen bietet das Grand MOMA Platz für Kreativität. So gibt es diverse Räume für Ausstellungen, Performances und Konzerte.</p>
<p>Die Eröffnungsfeier fand am 05. März im Rahmen eines Jubiläums statt. Seit 25 Jahren setzt sich das Goethe Institut in Beijing für den interkulturellen Dialog zwischen Deutschland und China ein. Neben dem Generalsekretär des Goethe-Instituts, Johannes Ebert, dem Leiter des Instituts in Beijing, Peter Anders und Vertretern der Presse, waren viele chinesische Kunststudenten vor Ort, um das schöpferische Potential aus Europa zu sehen und auszuprobieren. „Wie nutzen westliche Künstler die Möglichkeiten des mobile Computing?“ war eine Frage, die die Besucher besonders interessierte.</p>
<p>Von Seiten des ZKM geht die Präsentation mit dem Appell an die asiatischen App-Produzenten einher, eigene Werke zum Wettbewerb beizusteuern.</p>
<p>Nächste Stationen der AppArtAward-Ausstellung sind die &#8220;Art Beijing&#8221; sowie unter anderem die Städte Seoul, Montreal und Sao Paolo – jeweils in Kooperation mit den dortigen Goethe Instituten. Wir sind gespannt und freuen uns auf zahlreiche Einreichungen aus aller Welt. Einreichungen sind über das Bewerbungsformular auf <span style="color: #800000;"><a href="http://www.app-art-award.org/" target="_blank"><span style="color: #800000;"><span style="color: #800000;">www.</span>app-art-award.org </span></a></span>möglich.</p>
<p><strong>App Art Goes Global.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Text: Julia Jochem</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="size-full  wp-image-1758" title="Peking-AppArtAward02" src="http://blog.zkm.de/wp-content/uploads/2013/03/Peking-AppArtAward02.jpg" alt="Peking-AppArtAward13" width="730" height="410" /></p>
<p><img class="size-full wp-image-1757" title="Peking-AppArtAward" src="http://blog.zkm.de/wp-content/uploads/2013/03/Peking-AppArtAward01.jpg" alt="Peking-AppArtAward" width="730" height="411" /></p>
<p><img class="size-full wp-image-1687" title="Peking-AppArtAward13" src="http://blog.zkm.de/wp-content/uploads/2013/03/Peking-AppArtAward13.jpg" alt="Peking-AppArtAward13" width="730" height="411" /></p>
<p><img class="size-full wp-image-1689" title="Peking-AppArtAward" src="http://blog.zkm.de/wp-content/uploads/2013/03/Peking-AppArtAward15.jpg" alt="Peking-AppArtAward" width="730" height="411" /></p>
<p><img class="size-full wp-image-1690" title="Peking-AppArtAward" src="http://blog.zkm.de/wp-content/uploads/2013/03/Peking-AppArtAward19.jpg" alt="Peking-AppArtAward" width="730" height="411" /></p>
<p><img class="size-full wp-image-1759" title="Peking-AppArtAward" src="http://blog.zkm.de/wp-content/uploads/2013/03/Peking-AppArtAward11.jpg" alt="Peking-AppArtAward" width="730" height="410" /></p>
<p><img class=" wp-image-1760" title="Peking-AppArtAward" src="http://blog.zkm.de/wp-content/uploads/2013/03/Peking-AppArtAward12.jpg" alt="Peking-AppArtAward" width="730" height="410" /></p>
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		<title>»Wünschelmatrix«</title>
		<link>http://blog.zkm.de/blog/einblick/boris-petrovsky-wunschelmatrix-youme-isms-part-2/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 08:27:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Einblicke in die aktuelle Installation im ZKM_Foyer Die großformatige Installation, die derzeit im ZKM_Foyer hängt, ist das Ergebnis von Boris<a class="moretag" href="http://blog.zkm.de/blog/einblick/boris-petrovsky-wunschelmatrix-youme-isms-part-2/"> ... </a></p><p>The post <a href="http://blog.zkm.de/blog/einblick/boris-petrovsky-wunschelmatrix-youme-isms-part-2/">»Wünschelmatrix«</a> appeared first on <a href="http://blog.zkm.de">ZKM</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einblicke in die aktuelle Installation im ZKM_Foyer</strong></p>
<p>Die großformatige Installation, die derzeit im ZKM_Foyer hängt, ist das Ergebnis von Boris Petrovskys künstlerischer Arbeit: die Wünschelmatrix. Die interaktive Matrix, an der Wand über dem Museumsshop, ist 20&#215;6 Meter groß und besteht aus über 500 Leuchtreklamebuchstaben.</p>
<p>Die <span style="color: #800000;"><a title="Boris Petrovsky. Wünschelmatrix (You&amp;Me-isms Part2)" href="http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$8255" target="_blank"><span style="color: #800000;">»Wünschelmatrix (You&amp;Me-isms Part 2)«</span></a> </span>ist die zweite, interaktive Installation, die der Künstler Boris Petrovsky für das ZKM realisiert. Die Buchstaben an der Wand sammelte der Künstler jahrelang; sie wurden neu kombiniert und mit Leuchtdioden ausgestattet. Über eine Eingabestation können die BesucherInnen Textbotschaften eingeben. Die Wünschelmatrix lässt dann, wie eine Lichtschreibemaschine, die einzelnen Buchstaben sequenziell aufleuchten. Die Botschaften können Mitteilungen, Nachrichten, Kurzprosa, Aphorismen, Wünsche oder Fragen sein. Zugleich kommuniziert die Lichtschreibemaschine aus sich selbst heraus: Sie ist in der Lage, aus den ihr übermittelten Botschaften zu lernen und antwortet auf diese. Für die BesucherInnen wird die Matrix damit als »Billboard« zur bespielbaren Kommunikations- bzw. Informationsskulptur.</p>
<p>Boris Petrovsky ist bildender Künstler und Medienkünstler aus Konstanz. Er konzentriert sich in seinen Arbeiten auf die Zusammenhänge zwischen Zeichen, Gegenstand und Sprache in einer medialisierten Welt.</p>
<p>Die Ausstellung ist eine Koproduktion des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe und der Galerie ABTART Stuttgart.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Text: Inna Ulyanenkova</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nothing to Declare? Weltkarten der Kunst nach ’89</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Mar 2013 12:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>constanzeheidt</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000;"><a href="http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$8329" target="_blank"><span style="color: #800000;">Nothing to Declare? </span></a></span>fragt ein Ausstellungsprojekt in der Akademie der Künste in Berlin am Pariser Platz. Konzipiert wurde es in Kooperation mit dem ZKM als Fortschreibung der großen Karlsruher Schau <span style="color: #800000;">„<a href="http://www.global-contemporary.de/" target="_blank"><span style="color: #800000;">The Global Contemporary. Kunstwelten nach 1989</span></a>“</span> (2011/2012). Die rhetorische Frage des Titels spielt mit der heutigen Situation in einer globalisierten Welt, dass Kunstwerke unterschiedlichster Herkunft von Ausstellung zu Ausstellung reisen und Zollgrenzen überschreiten und sich gleichzeitig die Frage stellt, ob sie auch unabhängig von ihrem regionalen Kontext  überall verständlich sind.</p>
<p>Im Zentrum der Berliner Schau steht eine Dokumenation, die in vier Themenbereichen schlaglichtartig Auswirkungen des Globalisierungsprozesses auf die Kunstwelten aufzeigt, wie: Kunstausstellungen, die das Thema der Globalisierung der Kunstpraxis aufgreifen, den weltweiten Boom von Museen für zeitgenössische Kunst oder so genannten alternative spaces mit der Frage, welche verschiedenen Konzepte realisiert werden. In einem dritten Kapitel wird der internationale Kunstmarkt analysiert und schließlich visualisiert die vierte Sektion die rasante weltweite Ausbreitung von Biennalen, die neue Kunstregionen definieren und als „Relaisstationen für eine weltweite Distribution von Kunst“ (Hans Belting) fungieren. Die Panorama Projektion »trans_actions: the Accelerated Art World 1989-2011« von Stewart Smith, Robert Gerard Pietrusko und Bernd Lintermann, die am ZKM | Institut für Bildmedien entwickelt wurde, visualisiert mithilfe umfangreicher Daten den Zeitablauf und die geografische Ausbreitung der globalen Kunstpraxis.</p>
<p>Mit diesen strukturellen Veränderungen korrespondiert auch die Bildung einer neuen kritischen Praxis in den Künsten. 15 ausgewählte künstlerische Arbeiten erweitern mit ihrer persönlichen Sicht auf die geopolitischen und kulturellen Veränderungen das Panorama.<br />
Seit 2006 hat sich das Forschungsprojekt <span style="color: #800000;"><a href="http://www.globalartmuseum.de/site/home" target="_blank"><span style="color: #800000;">Global Art and the Museum (GAM) </span></a></span>am ZKM | Karlsruhe diesen Themen in Konferenzen, Workshops, Sommerakademien und drei Publikationen gewidmet. In der Ausstellung »The Global Contemporary« im ZKM wurde 2011/12 eine erste Zwischenbilanz gezogen. Im März 2013 ist nun die Publikation »The Global Contemporary and the Rise of New Art Worlds« erschienen, die die Forschungsergebnisse von GAM zusammenfasst und die Ausstellung »The Global Contemporary« dokumentiert. Das bekannte Magazin »Publishers Weekly« führt diese neue MIT Press-Publikation in ihren Empfehlungen für das Frühjahr 2013 auf. Der Band skizziert, wie sich die Geographie der bildenden Künste mit dem Ende des Kalten Krieges änderte. Zeitgenössische Kunst wird heute nicht mehr nur definiert, ausgestellt, interpretiert, und erworben nach einer Blaupause, die in New York, London, Paris oder Berlin erstellt wird. Die Kunstwelt hat sich zu Kunstwelten erweitert. Besonders mit dem Aufkommen neuer Kunstszenen wie in Asien und im Nahen Osten oder der Explosion der Biennalen ist die Globalisierung der visuellen Künste vergleichbar mit der der Weltwirtschaft. Das Buch stellt eine neue Kartographie der Kunstwelten im Angesicht des Globalisierungsprozesses sowie die immer größere Bedeutung von Zeitgenossenschaft in den letzten 20 Jahren ausführlich dar. Erhältlich im <span style="color: #800000;"><a href="http://shop.zkm.de/" target="_blank"><span style="color: #800000;">ZKM | Shop</span></a></span>.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Text: Andrea Buddensieg</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das ZKM sagt »Danke«!</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 16:34:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Zur Verabschiedung des Karlsruher Oberbürgermeisters und Vorsitzender des ZKM Stiftungsrats Heinz Fenrich.</p><p>The post <a href="http://blog.zkm.de/blog/einblick/das-zkm-sagt-danke/">Das ZKM sagt »Danke«!</a> appeared first on <a href="http://blog.zkm.de">ZKM</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Verabschiedung des Karlsruher Oberbürgermeisters und Vorsitzender des ZKM Stiftungsrats Heinz Fenrich.</strong></p>
<p>The post <a href="http://blog.zkm.de/blog/einblick/das-zkm-sagt-danke/">Das ZKM sagt »Danke«!</a> appeared first on <a href="http://blog.zkm.de">ZKM</a>.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Postkarten aus der Ausstellung</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 17:08:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>»Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Bremer, liebe Mondwesen, lieber Jemand, lieber Besucher&#8230;« &#8211; noch bevor der Besucher die Ausstellung »Energiefelder.<a class="moretag" href="http://blog.zkm.de/blog/einblick/postkarten-aus-der-ausstellung/"> ... </a></p><p>The post <a href="http://blog.zkm.de/blog/einblick/postkarten-aus-der-ausstellung/">Postkarten aus der Ausstellung</a> appeared first on <a href="http://blog.zkm.de">ZKM</a>.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Bremer, liebe Mondwesen, lieber Jemand, lieber Besucher&#8230;« &#8211; noch bevor der Besucher die Ausstellung <span style="color: #800000;">»<a href="http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$8252" target="_blank"><span style="color: #800000;">Energiefelder. Otto Piene zum 85. Geburtstag</span></a>«</span> betritt, erreichen ihn Postkarten aus dem ZKM | Museum für Neue Kunst. Diese richten sich, wie das vielfältige Spektrum der Adressaten zeigt, an ein möglichst breites Publikum und liegen am Eingang des Museums bereit. Sie vermitteln Impressionen aus der Werkschau wie von einer Reise. Jede der insgesamt fünf verschiedenen Postkarten ist einem Werk der Ausstellung gewidmet, und versucht sich diesem auf intuitive Weise zu nähern. Dabei kommt es zu einfallsreichen Deutungsversuchen, stimmungsvollen Beschreibungen und hinterfragenden Überlegungen.</p>
<p>Geschrieben wurden die Postkarten von fünf SchülerInnen des Max-Planck-Gymnasiums Karlsruhe. Diese gehören zur MuseumsAG – einer Kooperation des Max-Planck-Gymnasiums Karlsruhe und der Museumskommunikation des ZKM. Die Museums-AG, bestehend aus insgesamt ca. 12 SchülerInnen im Alter von 16 bis 19 Jahren, hat mittlerweile einen großen Erfahrungsreichtum an geführten Ausstellungsbesuchen und diskutiert neue Möglichkeiten der Kunstvermittlung.</p>
<p>Die haptisch zugänglichen Arbeiten Otto Pienes, die im Museum für Neue Kunst noch bis zum 1. April zu sehen sein werden, erwiesen sich für dieses Konzept als besonders fruchtbar. Ohne etwas über die jeweiligen Werke zu wissen griffen sich die Schüler spontan ein Werk heraus und hielten ihre ersten Eindrücke in einem Postkartentext fest.</p>
<p>Unabhängig von kunstwissenschaftlichen Hintergrundinformationen ermöglichen die Impressionen der Schüler dem Besucher einen intuitiveren Zugang zu den Arbeiten. Nicht zuletzt sollen die auf den Postkarten formulierten Überlegungen und Fragen der Schüler zur eigenen Auseinandersetzung mit den Werken Otto Pienes sowie zum Ergänzen der Postkartentexte mit anschließender Versendung animieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;">Viel Freude und Inspiration beim Lesen</p>
<p style="text-align: right;">wünscht die ZKM | Museumskommunikation</p>
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