Ausstellung

»resonate« Interaktive Licht- und Klanginstallation

Der Kubus des ZKM wird von atmosphärischen Klängen erfüllt, wenn das Netz leuchtender Seile, aus dem die Installation »resonate« besteht, in Schwingung gerät. Die Installation wurde aus mehreren Kilometern Klangsaiten gebildet, die mit sieben Interaktionskörpern verbunden sind. Insgesamt 1.600 videofähige LED-Lichter lassen »resonate« in Kombination mit Schwarzlicht erstrahlen. Wenn die BesucherInnen an den Saiten zupfen, verändert sich deren Spannung und Schwingung. Auf diese Weise werden individuelle Sounds erzeugt, die visuell in Lichtwellen übertragen werden. Es entsteht ein Gefüge, an dem die BesucherInnen aktiv Einfluss nehmen. Rhythmus und Varianz sind, wie in der Musik, wesentlicher Bestandteil der Installation »resonate«.

Erstmals zu erfahren war die Klangrauminstallation in dem 40 Meter langen Innenraum eines Containerbootes in der Frankfurter Innenstadt am Holbeinsteg im Rahmen der »Luminale 2012«, eines der wichtigsten Architektur- und Design-Festivals Deutschlands.

Die interaktive Licht- und Klanginstallation »resonate« ist ein Projekt des Innenarchitektur-Masterstudiengangs »Kommunikation im Raum« der FH Mainz Gestaltung und entstand in Kooperation mit dem Masterstudiengang »Klangkunst-Komposition« der Hochschule für Musik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Es handelt sich dabei um ein Förderprojekt des Gutenberg Lehrkollegs der Universität Mainz.

Auf Grund der großen Nachfrage und der Begeisterung unserer BesucherInnen, wird die interaktive Licht- und Klanginstallation »resonate« im Subraum des ZKM_Kubus noch bis zum 10.03.2013 zu bestaunen sein.

Weitere Informationen unter: www.resonate.iamainz.de

Resonanz zur “resonate”-Ausstellung am “Tag der offenen Tür 2013″ des ZKM | Karlsruhe: http://kulturundkunst.wordpress.com/2013/01/08/resonate-faszination-pur/

  • Holger E. Dunckel
    September 27, 2012 //

    Um keinen akustischen Weltuntergang in Form einer existentiellen Katastrophe erleben zu müssen, wenn er wohl möglich etwas anderes hört als das bisher Gewohnte, hat der Mensch auch sein akustisches Wesen zu kultivieren. … Wir finden hier den Ursprung unserer umfangreichen Bemühungen, mehr Dynamik, und so eben eine zukunftsträchtige Potentialität für unsere Gestaltung von Aktualität, über Experimente mit Synergien in neuen medialen Ausdrucksformen, zu generieren. … Wird auf diese Weise jedoch Klang zum Medium einer Kunst von Weltgestaltung, wäre anzuregen, in einigen Fällen mehr Sorgfalt bei der Auswahl von Geräuschquellen walten zu lassen. … Das Problem beim „cross-over“ zwischen den Disziplinen in der zeitgenössischen Kunst stellt sich meist ein, wo zum Beispiel Videos gedreht werden, bei denen sämtliche Erfahrungen vom Kino ignoriert bleiben; oder auch wo manchmal für Installationen ausgewählte Sounds den Ansprüchen im Gehör eines Musikers etwas zu wenig professionell klingen. …
    Gesamter Text: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/556694/Klang-als-Medium-der-Kunst-SOUND-ART
    GERADE in diesem Kontext hatte mich “resonate” recht wenig überzeugen können, obwohl das obige Video eigentlich der Anlass zum Besuch des ZKM war. HIER ist das Problem: Ein digitales Design stellt sich in seiner situativen Ästhetik anders dar, als es auf dem Bildschrim eines Computers “erlebt” wurde … !

    Herzlich
    Holger E. Dunckel

  • Holger E. Dunckel
    Oktober 22, 2012 //

    “SOUNDART” … jetzt auch mit einem Kommentar auf SPANISCH: Una de las exposiciones actuales y más interesantes en la Europa Central se puede visitar hasta el 6 de Enero del 2013 en el ZKM (centro para arte y nuevas tecnologías) en Karlsruhe (R.F.A.).
    http://interlacearts.blogspot.com/2012/10/el-sonido-como-medio-artistico-sound-art.html
    Herzliche Grüße
    Holger E. Dunckel

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